Schlafkrankheit - Symptome, Diagnose und Therapie:
Trypanosoma brucei heißt der unscheinbare einzellige Organismus, der die Schlafkrankheit auslöst – eine sowohl für Menschen wie für Tiere potentiell tödliche Krankheit. Übertragen wird der Erreger von der Tsetse-Fliege. Im Blutkreislauf seiner Wirte vermehrt er sich massiv und kann dann – beim nächsten Biss der Fliege – wieder aufgenommen und weiter verbreitet werden. Innerhalb der Fliege durchläuft der Erreger verschiedene ... mehr mehr
Parasiteninfektionen wie Malaria und Schlafkrankheit betreffen Hunderte Millionen Menschen, vor allem in den ärmsten Regionen der Welt. Oft ist die Diagnose schwierig, da die Konzentration der Parasiten im Blut sehr gering sein kann. Britische Wissenschaftler haben jetzt eine einfache chipbasierte Methode entwickelt, mit der sich seltene Zellen aus Blut anreichern lassen. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, ... mehr mehr
Zwei führende europäische Forscher für Schlaf- und Atemwegsstörungen haben zusammen mit der RMIT University, Melbourne, an einer gemeinsamen Studie über den Zusammenhang zwischen Alzheimer und obstruktiver Schlafapnoe (OSA) gearbeitet. Professor Thorarinn Gislason und Professor Bryndís Benediktsdóttir, ein Forscherehepaar der University of Iceland, gewährten der RMIT University Zugang zu ihrer Hirngewebsprobensammlung ... mehr mehr
Juniorprof. Dr. Ruth Brenk von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat den mit 5.000 Euro dotierten Preis für Nachwuchswissenschaftler der DPhG-Stiftung (Horst-Böhme-Stiftung) erhalten. Die Deutschen Pharmazeutische Gesellschaft e.V. (DPhG) verleiht den Preis an hervorragende Nachwuchswissenschaftler, die die Hochschullaufbahn einschlagen möchten. Der Preis wird an Personen vergeben, die die Approbation als Apotheker ... mehr mehr
Grundlage dafür sind Strukturuntersuchungen an einem als Thiolase bezeichneten Enzym. Thiolase spielt eine wichtige Rolle im Lipid-Stoffwechsel krankheitsübertragender Parasiten. Die Struktur des Biomoleküls haben die Forscher an der MX-Beamline des Elektronenspeicherrings BESSY II des HZB untersucht. (Biochemical J. 2013, DOI: 10.1042/BJ20130669). Die afrikanische Schlafkrankheit Trypanosomiasis oder die indische Leishmaniose sind tropische Krankheiten, die von Parasiten ausgelöst werden. An ihnen erkranken Jahr für Jahr er ... mehr mehr
Die beiden gesellschaftlich hoch relevanten Forschungsthemen bewegen sich an der Schnittstelle von Medizin und Technologie: Mit einem sogenannten Freie-Elektronen-Laser entschlüsselten Helmholtz-Forscher gemeinsam mit ihren Partnern den Bauplan eines Enzyms des Parasiten, der die Schlafkrankheit verursacht. Die Ergebnisse liefern mögliche Ansatzpunkte für ein Medikament gegen die bisher nicht heilbare Krankheit. Ebenso bahnbrechend ... mehr mehr
Nr. 01 • 02. Januar 2013
Die afrikanische Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) ist eine tödliche Infektionskrankheit, die in weiten Teilen Afrikas verbreitet ist. Der Erreger ist ein einzelliger, begeißelter Parasit der Gattung Trypanosoma (Trypanosoma brucei). Es gibt ungefähr 30.000 mit T. brucei infizierte Menschen; jährlich kommen Hunderte von neuen Fällen dazu. Bislang konnte noch kein Impfstoff gegen die Schlafkrankheit entwickelt werden und – im Gegensatz zu Malaria – auch keine Chemoprophylaxe. D ... mehr mehr
Die den ganzen Tag über aktive Tsetsefliege überträgt einen einzelligen Parasiten der Gattung Trypanosoma. Mit diesem Parasiten Infizierte sterben ohne Behandlung, aber auch eine Therapie im fortgeschrittenen Stadium, also einige Wochen bis Monate nach der Infektion, ist schwierig. Dann sind die Parasiten nämlich bereits in das Zentralnervensystem vorgedrungen, wo sie irreversible Schädigungen hervorrufen. Ab diesem Zeitpunkt ... mehr mehr
Mit dem weltstärksten Röntgenlaser haben Forscher eine potenzielle Achillesferse des Schlafkrankheit-Erregers enthüllt. Die detaillierte Analyse liefert den Bauplan für ein potenzielles Mittel gegen den Parasiten „Trypanosoma brucei“, der mehr als 60 Millionen Menschen vor allem im südlichen Afrika bedroht. Mit einem maßgeschneiderten molekularen „Stöpsel“ ließe sich demnach ein lebenswichtiges Enzym des Parasiten ... mehr mehr
Mit einem maßgeschneiderten molekularen Stöpsel ließe sich demnach ein lebenswichtiges Enzym des Parasiten blockieren, wie das Team um DESY-Forscher Prof. Henry Chapman vom Center for Free-Electron Laser Science (CFEL), Prof. Christian Betzel von der Universität Hamburg und Dr. Lars Redecke von der gemeinsamen Nachwuchsgruppe "Strukturelle Infektionsbiologie unter Anwendung neuer Strahlungsquellen (SIAS)" der Universitäten ... mehr mehr
Sie wird vom Howard Hughes Medical Institute (HHMI) als «eine von dreizehn führenden Grundlagenforscherinnen und -forschern weltweit» bezeichnet: Prof. Isabel Roditi vom Institut für Zellbiologie der Universität Bern. Sie erhält von der Stiftung einen prestigeträchtigen «HHMI Senior International Research Scholar Award», der über eine Laufzeit von fünf Jahren mit 100'000 Dollar pro Jahr dotiert ist. Roditi wird damit ... mehr mehr
Die Afrikanische Schlafkrankheit wird von dem tropischen Parasiten Trypanosoma brucei ausgelöst. Dieser einzellige, wurmartige Organismus ist in Afrika südlich der Sahara verbreitet. Auf den Menschen kann er durch den Stich einer Tse-Tse-Fliege übertragen werden. Die Infizierten bekommen zuerst Kopf- und Gliederschmerzen, dann stellen sich Verwirrung, Krämpfe und andere Symptome ein. Am Ende fallen sie in eine Art Wachkoma ... mehr mehr
Im tropischen Afrika werden Trypanosomen von blutsaugenden Tsetsefliegen übertragen und verursachen die Schlafkrankheit. Für diese vernachlässigte Tropenerkrankung gibt es keine Impfung und nur wenige Medikamente mit schweren Nebenwirkungen. Der Körperabwehr sind die einzelligen Erreger immer eine Nasenlänge voraus, weil sie ihre Antigene - eine Art molekulare Erkennungszeichen - extrem flexibel variieren können. Für ihre ... mehr mehr
Das Grand Challenges Explorations Program der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) sucht seit 2008 unorthodoxe und kreative Ideen zur Lösung von grossen globalen Gesundheitsproblemen. Tausende von Ideen sind eingereicht worden, und weltweit wurden bisher rund 600 Projekte mit je 100'000 Dollar unterstützt. Als eines von 32 Vorhaben erhalten die Schweizer Forschenden nun eine weiterführende Unterstützung von 1 Million Dollar, ... mehr mehr
Sie peinigt Hunderttausende von Menschen im tropischen Afrika und endet tödlich, wenn sie nicht behandelt wird: Die Afrikanische Schlafkrankheit. Verursacht wird sie durch Parasiten, die durch den Stich infizierter Tsetsefliegen übertragen werden. Gegen diese schwerwiegende Erkrankung des Lymph- und Nervensystems gibt es bislang keine Impfung. Die wenigen Medikamente, die verfügbar sind, sind veraltet und weisen erhebliche Nebenwirkungen ... mehr mehr
Ausgelöst wird die Schlafkrankheit von dem einzelligen Parasiten Trypanosoma brucei. Durch den Stich einer Tsetse-Fliege gelangt er mit deren Speichel ins Blut des Menschen, wo er in eine andere Form übergeht und sich vermehrt. Saugt eine Tsetse-Fliege Blut von einem infizierten Menschen, nimmt sie die Erreger mit in ihren Darm auf. Dort verändern sich die Trypanosomen erneut, bevor sie in die Speicheldrüsen der Fliege wandern ... mehr mehr
Nicolai Siegel, 1978 in Heidelberg geboren, hat ab 1999 Biochemie an der Brown University in Providence (USA) studiert. Ein Auslandssemester verbrachte er an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH in Zürich. Im Anschluss absolvierte er ein PhD-Studium, das mit der deutschen Promotion vergleichbar ist, an der Rockefeller University in New York. Als Postdoc ging Siegel 2009 dann ans Pasteur-Institut nach Paris. Von dort ... mehr mehr
„Damit können wir unsere erfolgreiche Arbeit fortführen“, freut sich der Naturstoff-Chemiker Professor Gerhard Bringmann, der Sprecher des Sonderforschungsbereichs (SFB). Die Einrichtung besteht seit 2003 und hat seitdem über die Deutsche Forschungsgemeinschaft rund elf Millionen Euro öffentliche Fördermittel erhalten.. Getragen wird der SFB von Wissenschaftlern der Fakultäten für Chemie und Pharmazie, Biologie, Medizin, Physik und Astronomie sowie der Missionsärztlichen Klinik. In der effizienten interdisziplinären ... mehr mehr
Der Erreger der Schlafkrankheit, die in Afrika und Südamerika jährlich tausende Todesopfer fordert, gehört zu den mobilen Einzellern: Eigenständig schwimmt er durch den Blutkreislauf seines Wirtes, bis er im letzten Stadium der Krankheit die Blut-Hirn-Schranke überwindet und ins Gehirn seines Opfers vordringt. Um die tödliche Krankheit gezielt zu bekämpfen, versuchen Wissenschaftler die Fortbewegungsweise der Erreger genau ... mehr mehr
570 Nachwuchswissenschaftler und 24 Nobelpreisträger kommen vom 26. Juni bis 1. Juli am Bodensee zusammen, um Fortschritte der medizinischen Forschung zu diskutieren, sich inspirieren zu lassen und Netzwerke zu knüpfen. Mit Teilnehmern aus 80 Ländern ist das Lindauer Nobelpreisträgertreffen in diesem Jahr internationaler denn je. Viele Nachwuchswissenschaftler kommen aus Entwicklungsländern, die unter einer enormen Krankheitslast ... mehr mehr


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