Schizophrenie - Symptome, Diagnose und Therapie:
Nach Information der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) dauert es im Schnitt drei Monate, bis Menschen mit psychischem Leiden zum ersten Mal mit einem Fachmann sprechen können und weitere drei Monate bis Therapiebeginn. Ganz anders ist da das neue mehr mehr
Das Gehirn ist ein komplexes Gebilde, dessen Bauplan im Erbgut angelegt ist. Wie die Gene die Ausformung des Gehirns beeinflussen, ist noch weitgehend unbekannt. Ein internationales Forscherkonsortium hat nun beim Menschen fünf Verdachtsgene entdeckt, die mit der Größe verschiedener Gehirnregionen zusammenhängen. Die Wissenschaftler hoffen, mit den Ergebnissen die molekularen Grundlagen psychiatrischer Erkrankungen besser zu ... mehr mehr
Bei Schizophrenie-Patienten haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg zehn bisher unbekannte Genveränderungen (Mutationen) entdeckt. Das betroffene Gen liefert den Bauplan für ein Gerüstprotein, das so genannte SHANK2-Protein, das eine entscheidende Rolle bei der Signalweitergabe zwischen Nervenzellen spielt. „Diese zehn Genvarianten stellen Risikofaktoren für eine schizophrene Erkrankung dar“, sagt Professor ... mehr mehr
Behandlungsmöglichkeiten für psychisch schwer Kranke verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) hat eine Kooperation zwischen den Universitäten Ulm und Leipzig mit ihrem diesjährigen Forschungspreis ausgezeichnet. Die mit 1000 Euro dotierte Ehrung wird an wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie vergeben. Die Arbeitsgruppen um Prof. Dr. Thomas Becker (Psychiatrie und Psychotherapie, Günzburg/Ulm) und Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller (Leipziger Institut für Sozialmedizin, Arbei ... mehr mehr
Stress aktiviert das Immunsystem. Besonderes Augenmerk legt das Team auf eine spezielle Art von Fresszellen, die Mikroglia. Normalerweise reparieren sie im Gehirn Verbindungen zwischen Nervenzellen und regen diese zum Wachstum an. Im aktivierten Zustand können Mikroglia jedoch Nervenzellen schaden und Entzündungsprozesse fördern. Die Bochumer Studien zeigten: Je öfter die Mikroglia durch Stress aktiviert werden, desto eher neigen sie dazu, in dem zerstörerischen Zustand zu bleiben – ein Risikofaktor für die Entstehung psy ... mehr mehr
Das Bundesforschungsministerium fördert die Etablierung eines Netzwerkes der Systemmedizin mit dem neuen Forschungskonzept e:Med. Die beteiligten Forscher stellen nun im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg erstmals ihre Projekte vor.. Der rasante technische Fortschritt und die immer genaueren Analysemethoden tragen dazu bei, dass in der Medizin zunehmend große Datenmengen anfallen. Dazu zählen die Daten aus der Analyse des Erbguts, der Proteine oder der Stoffwechselprodukte von Bioproben wie Blut, Urin oder G ... mehr mehr
Professor Dr. Thomas G. Schulze (Jahrgang 1969) hat den Lehrstuhl für Psychiatrische Phänomik und Genomik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) sowie die Leitung des gleichnamigen neugegründeten Instituts (IPPG) am Klinikum der Universität München übernommen. Dem Institut ist eine Spezialambulanz zur Behandlung von Patienten mit bipolarer Störung angegliedert. Der Mediziner und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ... mehr mehr
Körpersprache ist in unserem Alltag von größter Bedeutung, sei es bei non-verbaler Kommunikation oder sozialer Wahrnehmung. Obwohl nach gängiger Auffassung Frauen beim Verstehen non-verbaler Signale den Männern überlegen sein sollen, sind Unterschiede zwischen den Geschlechtern kaum erforscht. Dabei besteht unter anderem eine klare medizinische Relevanz. Die Mehrzahl neurologischer Entwicklungsstörungen sowie psychiatrischer ... mehr mehr
Wenn Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren, geben sie elektrische Signale häufig in einer bestimmten Frequenz weiter und pendeln sich so auf einen gemeinsamen Rhythmus ein. Verschiedene Frequenzen sind – so die gängige Hypothese – mit unterschiedlichen Hirnleistungen gekoppelt, etwa der Steuerung von Bewegungen oder der Wahrnehmung von Gegenständen. Doch wie finden die Zellen in den richtigen Takt? Wissenschaftler ... mehr mehr
Eine in Lancet Neurology erschienene Arbeit eines kürzlich formierten weltweiten Konsortiums (International League Against Epilepsy Consortium on Genetics of Complex Epilepsies) mit deutscher und europäischer Beteiligung hat das jetzt geändert: „Dies ist die erste weltweite Studie die zeigt, dass es gemeinsame und distinkte genetische Risikofaktoren für die verschiedenen Formen der Epilepsie gibt“, erklärt Prof. Dr. med. ... mehr mehr
Das ECNP ist eine unabhängige wissenschaftliche Organisation, deren Ziel es ist, sicherzustellen, dass Fortschritte im Verständnis der Funktionsweise des menschlichen Gehirns in verbesserte Behandlungsmethoden und Weiterentwicklungen im Gesundheitswesen umgesetzt werden. Anspruch der wissenschaftlichen Fachzeitschrift ENP ist daher die Förderung des Austauschs zwischen den verschiedenen Disziplinen der Grundlagen- und klinischen ... mehr mehr
Warum bilden sich Regionen des Gehirns unterschiedlich aus? Und können diese anatomischen Asymmetrien des menschlichen Gehirns mit funktionalen Unterschieden in Einklang gebracht werden? Diese Fragen beschäftigen eine Gruppe von Wissenschaftlern am Lehrstuhl für Zell- und Molekularbiologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Erste Einsichten in die Mechanismen auf der Ebene der Genregulation, die ... mehr mehr
Bad Hofgastein, 22. August 2014 – Sechs vorbildliche Gesundheitsprojekte wurden jetzt für den prestigeträchtigen, mit 10.000 Euro dotierten European Health Award 2014 nominiert. Der Preis wird vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit und vom Forum der Forschenden Pharmazeutischen Industrie (FOPI) unterstützt. Eine mit führenden europäischen Gesundheitsexperten besetzte Jury wird den Preisträger aus den Nominierungen ... mehr mehr
Wissenschaftler mit extrem ungewöhnlichen und riskanten Forschungsideen, die sich möglicherweise auch noch gegen die gängige Lehrmeinung wenden, haben es heutzutage bei den üblichen Fördereinrichtungen wie etwa der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG schwer, Geld für ihre Projekte zu erhalten. Aus diesem Grund hat die Volkswagen-Stiftung im vergangenen Jahr die Förderinitiative „Experiment!“ ins Leben gerufen.. 700 Anträge sind seitdem bei der Stiftung eingegangen; nur 13 wurden bislang bewilligt. In der zweiten Rund ... mehr mehr
Für Schizophrenie gibt es kaum Biomarker oder Diagnosetests und auch Medikamente wirken bei vielen Patienten nur eingeschränkt. Das PGC-SZ (Psychiatric Genetic Consortium - Schizophrenia), darunter Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, hat jetzt über 100 genetische Bereiche identifiziert, die mit Schizophrenie im Zusammenhang stehen. Die Ergebnisse weisen auf Moleküle hin, die derzeit als vielversprechende ... mehr mehr
Rund ein Prozent der Menschen erkrankt im Lauf des Lebens an einer Schizophrenie. Zu den Symptomen zählen unter anderem Denkstörungen und Sinnestäuschungen – so bilden sich manche Betroffene ein, Stimmen zu hören. Studien belegen, dass die Erkrankung in hohem Maß auch von genetischen Faktoren bestimmt wird. „Wir gehen davon aus, dass eine Vielzahl von unterschiedlichen Genen zusammen mit Umwelteinflüssen zum Erkrankungsrisiko ... mehr mehr
Bei einer Psychose kommt es zu einem Verlust des Realitätsbezugs, der mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen verbunden ist. Die chronische Form wird als Schizophrenie bezeichnet, bei der es ebenfalls zu Denkstörungen und Sinnestäuschungen kommt. Betroffene berichten zum Beispiel, dass sie fremde Stimmen hören. Psychosen zählen zu den schweren psychischen Erkrankungen. Ein internationales Forscherteam unter Federführung ... mehr mehr
Eine Nervenzelle muss oft in Ruhe verharren und dann ganz plötzlich in höchste Aktivität ausbrechen – bis zu 800 elektrische Impulse pro Sekunde können in manchen Fällen an bestimmten Synapsen eintreffen. Für viele Abläufe im Gehirn, beispielsweise für die Verarbeitung akustischer und visueller Reize, ist diese Bandbreite und ein solches Tempo essentiell. Bei jedem Signal werden Neurotransmitter an den Synapsen ausgeschüttet, ... mehr mehr
Schizophrenie ist eine schwere psychiatrische Störung, oft gekennzeichnet durch einen chronischen Verlauf, der zu starken psychosozialen Einschränkungen führt und bei einem Teil der Patienten eine dauerhafte Betreuung erfordert. Bisher ist noch ungeklärt, bei welchen Patienten Medikamente wirken und bei welchen nicht. Das CRESTAR-Projekt (http://www.crestar-project.eu), ein von der Europäischen Union gefördertes Konsortium ... mehr mehr
Gestern, am 22. Mai, eröffnete die Universität Witten/Herdecke (UW/H) ihr neues neuropsychologisches Labor. Ab heute steht es Forschern aller Fachrichtungen zur Verfügung, die neue Therapien für Schädigungen des zentralen Nervensystems (ZNS) entwickeln. „Neurologen, Psychiater, Psychologen, Geriater, Pharmakologen, Biologen, Pflegewissenschaftler, Physiotherapeuten und viele weitere Fachbereiche aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung ... mehr mehr


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