ADHS - Symptome, Diagnose und Therapie:
Bei Kindern mit ADHS sind neben den Hauptsymptomen der Krankheit (Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität) auch häufig gravierende Defizite im Bereich der motorischen und kognitiven Fähigkeiten zu beobachten. In früheren Untersuchungen konnten Forscherteams der Universität Regensburg bereits einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Fähigkeiten aufzeigen. Für Diplom-Sportwissenschaftlerin Susanne Ziereis und Prof. ... mehr mehr
Ein Forscherteam aus dem HELIOS Klinikum Wuppertal, der Universität Witten/Herdecke und aus dem Lebenszentrum Königsborn in Unna hat weltweit erstmals Qualitätskriterien für die medizinische Betreuung von Kindern mit ADHS definiert, überprüft inwieweit diese eingehalten werden und zudem deren Alltagstauglichkeit getestet. Das Ergebnis der Studie fällt positiv aus: Die Qualitätskriterien können – wenn auch mit einiger ... mehr mehr
Im Zeitraum von 2008 bis 2011 ist der Anteil von Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 14 Jahren mit einer ADHS-Diagnose von 3,7 auf 4,4 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen waren im Jahr 2008 über 465.000 von 12,5 Millionen gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen betroffen und im Jahr 2011 mehr als 519.000 von 11,8 Millionen. Bei Jungen wurde die Störung generell dreimal häufiger festgestellt als bei Mädchen. ... mehr mehr
Robin ist kaum zehn Jahre alt und weiß schon ganz genau, was ihm fehlt. An dem Tag, an dem er in die Schule gekommen ist, veränderte sich sein Leben. Alles, was um ihn herum passierte, wollte er in sich aufsaugen. Überall wollte er dabei sein. Grenzen waren ihm in den Momenten egal. „Meine Schulfreunde haben immer gesagt: Hör auf! Aber da waren wieder meine Stifte, die interessant waren, ich wollte mit allen spielen.“ . Die Diagnose ADHS trifft nicht nur die kleinen Patienten, auch deren Familien müssen in vielen Fällen ... mehr mehr
„Diese jugendliche Abendorientierung ergibt sich bei vielen durch die körperliche Umstellung, bei der im Jugendalter das Schlafhormon Melatonin erst später ausgeschüttet wird und somit werden die Jugendlichen dann auch erst später müde und schläfrig. Dies gilt besonders für Jungen“, erzählt Angelika Schlarb. Mit ca. 20 Jahren kehrt dann meist die ursprüngliche Tendenz wieder zurück und diejenigen, die zuvor Morgentypen ... mehr mehr
Körpersprache ist in unserem Alltag von größter Bedeutung, sei es bei non-verbaler Kommunikation oder sozialer Wahrnehmung. Obwohl nach gängiger Auffassung Frauen beim Verstehen non-verbaler Signale den Männern überlegen sein sollen, sind Unterschiede zwischen den Geschlechtern kaum erforscht. Dabei besteht unter anderem eine klare medizinische Relevanz. Die Mehrzahl neurologischer Entwicklungsstörungen sowie psychiatrischer ... mehr mehr
Bereits leichte Neurodermitis im Kleinkindalter erhöht das Risiko für eine spätere Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) um 50 Prozent. Diesen Zusammenhang entdeckte ZEGV-Direktor Prof. Jochen Schmitt bereits 2010. Neueste Forschungsansätze bringen nun Hinweise auf die möglichen zugrundeliegenden Prozesse: Juckende, entzündete Haut – ein typisches Neurodermitis-Symptom – führt zur verstärkten Ausschüttung ... mehr mehr
FRANKFURT. Anlässlich des Besuchs von Prof. Jan Buitelaar lädt die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Goethe-Universität am 17. September zu einem klinisch orientierten Symposium ein. Es richtet sich an niedergelassene Ärzte, Psychotherapeuten, Lehrer, Pädagogen und Eltern, die Kinder und Jugendliche mit ASS, ADHS und Angststörungen betreuen.. Jan Buitelaar ist Professor für Psychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Radboud University in Nijmegen (Niederlan ... mehr mehr
Sie befragten 1026 Studierende der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund. Rund die Hälfte der Befragten setzt zur Leistungssteigerung auf Kaffee. Nur 14 hatten jemals Amphetamine zu diesem Zweck eingenommen. . Medikamente sind vielen bekannt, nur wenige nehmen sie ein. In der aktuellen Umfrage des Forscherteams um PD. Dr. Jan Schildmann, Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Ruhr-Universität (Leiter: Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann) gaben 897 der Befragte ... mehr mehr
Welches Hemd ziehen wir morgens an? Nehmen wir den Zug oder das Auto zur Arbeit? In welchem Take-Away kaufen wir unser Mittagessen? Wir treffen täglich hunderte verschiedener Entscheidungen. Auch wenn diese oftmals nur kleine Auswirkungen haben, so ist es für das persönliche Vorankommen längerfristig doch äusserst wichtig, möglichst optimale Entscheidungen zu treffen. Dies stellt Personen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ... mehr mehr
Wie sich das frühe Erlernen eines Musikinstruments langfristig auf die Gehirnentwicklung von Kindern auswirkt, erforschen Privatdozentin Annemarie Seither-Preisler vom Institut für Psychologie der Uni Graz und Privatdozent Dr. Peter Schneider von der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg. Ihre neuesten Erkenntnisse, wie man begabte Kinder noch besser fördern und auf der anderen Seite Entwicklungsdefiziten entgegenwirken ... mehr mehr
Ende 2013 wurde in Würzburg das interdisziplinäre Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) von Kliniken und Instituten des Uniklinikums Würzburg (UKW) sowie der Medizinischen und der Philosophischen Fakultät der Universität gegründet. . Die Zusammenarbeit im neuen Zentrum zielt auf eine noch bessere klinische und ambulante Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ab. Darüber hinaus soll schwerpunktmäßig erforscht werden, wie diese Krankheiten entstehen, wie sie bestmöglich zu behandeln sind und welche Mögli ... mehr mehr
Das Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung (KiGGS Welle 1) der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie und die Trends seit dem ersten Survey 2003 bis 2006 sind in der Juli-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit ... mehr mehr
(djd). Schon morgens gibt es oft Streit mit Eltern und Geschwistern. In der Schule können sie sich nicht konzentrieren, stören den Unterricht oder versinken in Tagträumen. Nachmittags will niemand mit ihnen spielen. Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ecken oft an und leiden unter den Folgen ihres Verhaltens. Wenn sie keine Unterstützung erhalten, ist ihre Entwicklung ernsthaft gefährdet. ... mehr mehr
Eine Nervenzelle muss oft in Ruhe verharren und dann ganz plötzlich in höchste Aktivität ausbrechen – bis zu 800 elektrische Impulse pro Sekunde können in manchen Fällen an bestimmten Synapsen eintreffen. Für viele Abläufe im Gehirn, beispielsweise für die Verarbeitung akustischer und visueller Reize, ist diese Bandbreite und ein solches Tempo essentiell. Bei jedem Signal werden Neurotransmitter an den Synapsen ausgeschüttet, ... mehr mehr
Kinder, die von ihren Eltern sehr liebevoll, aber auch mit starker Kontrolle und Regeln erzogen werden, haben als Jugendliche ein deutlich geringeres Risiko, sich selbst umzubringen. Das fanden jetzt Forscher des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung (Leiter: Prof. Dr. Elmar Gräßel) der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber) des Universitätsklinikums Erlangen in Kooperation ... mehr mehr
Wenn Frauen im Alter ab 35 Jahren schwanger werden, steigt das Risiko, dass ihr Kind mit einer Behinderung zur Welt kommt, etwa mit dem Down-Syndrom. Diese Problematik dürfte mittlerweile im öffentlichen Bewusstsein verankert sein. Was weniger bekannt ist: „Die Keimzellen der Väter werden mit zunehmendem Alter auch nicht besser“, sagt Professor Thomas Haaf, Humangenetiker von der Universität Würzburg. Dass auch ältere ... mehr mehr
Prof. Dr. med. Andreas Fallgatter, Ärztlicher Direktor der Tübinger Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist optimistisch: „Durch die erfolgreiche Einwerbung der Fördergelder werden wir nicht nur das Verständnis für die Grundlagen von psychischen Erkrankungen weiterentwickeln, sondern auch die konkreten Behandlungsmöglichkeiten für die Betroffenen in der Region Tübingen und darüber hinaus verbessern ... mehr mehr
Der diesjährige Öffentlichkeitstag der Autismusambulanz Dresden findet statt am. Dienstag, dem 2. April, von 15 bis 19 Uhr,
ab 15 Uhr im des Hörsaal Dekanatsgebäudes, Haus 40, Fiedlerstraße 27,
ab 17 Uhr in Haus 105 des Universitätsklinikums, Blasewitzer Straße 86 (Westflügel, 1. und 2. Obergeschoss), 01307 Dresden.. „Für uns Eltern ist es wirklich nicht einfach, eine geeignete Schule für unsere Kinder mit Autismus zu finden. Meiner Erfahrung nach gelingt Integration an einer Regelschule derzeit nur, wenn Elt ... mehr mehr
Im Rahmen des „Forschungsnetzes zu psychischen Erkrankungen“ etabliert sich derzeit der Forschungsverbund ASD-Netz (Autism Spectrum Disorder across the lifespan: From a better etiological understanding, through valid diagnosis, to more effective health care). Er beschäftigt sich mit Diagnostik, Therapie und Gesundheitsversorgung im Bereich der Autismus-Spektrum-Störung (engl. Autism spectrum disorders; ASD). Der Verbund besteht ... mehr mehr


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