Werberezept 2.0: Warum Social Media die Pharmaindustrie bereichert

Wer heutzutage für ein Produkt oder ein Unternehmen werben möchte, schaltet nicht nur klassische Werbeanzeigen im Printbereich - längst hat die Konsumgüterindustrie die sozialen Netzwerke als Kommunikationszweig in den Alltag integriert. Die stetige Dynamik im Internet erhöht dabei die Komplexität und intensiviert die Betreuungsmaßnahmen. Immer mehr Unternehmen setzen im Rahmen von Kampagnen auf das Social Media-Marketing und schalten ihre Werbung Online. Doch vor allem in der Healthcarebranche ist die Nutzung der digitalen Werbekanäle noch „Neuland“.

Externe Unterstützung

Woher kommt diese Zurückhaltung? Viele Pharmahersteller sträuben sich noch gegen die Werbung via Web. Durch eine Reihe gesetzlicher Vorschriften herrscht große Unsicherheit über die richtigen Strategien und den optimalen Kampagnenverlauf. Pharmazeutische Produkte können aufgrund von rechtlichen nicht in der entsprechenden Art und Weise beworben werden wie Konsumgüter. Des Weiteren ist die Zielgruppe heterogen: nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte, Apotheker und Finanzmärkte sollen angesprochen werden. Zusätzlich hemmen interne Barrieren die interaktive Nutzung. Soziale Netzwerke stellen für die Pharmaunternehmen gleichermaßen Herausforderung und Chance dar. Um das Potential vollwertig auszuschöpfen, greifen viele Unternehmen deshalb zu externen Dienstleistern. Bei der Wahl ist zu beachten, dass die ausgewählten Experten auf ein breites Portfolio im Healthcarebereich zugreifen können und sich mit entsprechenden Richtlinien auskennen. Auf avocis.com finden Interessierte zahlreiche Fallstudien im interaktiven und klassischen Kommunikationsbereich. Der Dienstleister übernimmt dabei die Entwicklung des strategischen Konzeptes, Gestaltung, Produktion und die Umsetzung der Social Media-Kampagne zur Positionierung des Produktes im Internet. Darüber hinaus kann der Dienstleister durch langjährige Erfahrung im Kommunikationsbereich auch die telefonische Betreuung und Beratung übernehmen und entlastet die Unternehmen damit zusätzlich. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Experten können Social Media-Strategien passgerecht entwickelt- und erfolgreiche Ergebnisse erzielt werden.

Ein Trend der sich durchsetzt?

Zwar nutzen viele Pharmahersteller die sozialen Netzwerke als Informationskanal, dennoch ergab die Studie „Engaging Patiens through Social Media“, dass nur die Hälfte der Top-50-Pharmaunternehmen weltweit aktiv mitwirkt. Zu den drei großen Nutzungsplattformen zählen:

  • You-Tube
  • Twitter
  • Facebook

Nur zehn Unternehmen nutzten alle drei großen Social Networking-Dienste. Zu Unrecht, denn immer mehr Patienten verwenden soziale Netzwerke als Anlaufstelle zum Erhalt und Austausch von Informationen rund um ihre Gesundheit. Damit gewinnen relevante, korrekte Inhalte immer mehr an Bedeutung. Die Integration von themenrelevanten Foren sowie Fachkreis-Communities können zum aktiven Kundendialog beitragen. Während die meisten Unternehmen noch zurückhaltend agieren, sind Aufsichtsbehörden wie die „US- Food and Drug Administration“ interaktiv besonders gut positioniert. Hierzulande kann die europäische Arzneimittelagentur mit einem aktuellen Twitter-Feed punkten. Sicher ist - das interaktive Zeitalter der Pharmaindustrie hat gerade erst begonnen.


(rl 2014/12)


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